Einlagekonto ist das steuerliche Einlagekonto deiner Kapitalgesellschaft nach § 27 KStG. Es weist die Einlagen aus, die du als Gesellschafter über das Stammkapital hinaus in die GmbH eingebracht hast – etwa als Gesellschafterzuschuss oder Agio.
Warum ist das Einlagekonto wichtig?
Auszahlungen aus dem Einlagekonto gelten nicht als Gewinnausschüttung. Du erhältst dein eingelegtes Kapital steuerfrei zurück – keine Abgeltungsteuer, kein Solidaritätszuschlag. Das spart bis zu 26,375 % gegenüber einer normalen Dividende.
Wie wird es geführt?
Die GmbH stellt das Einlagekonto jährlich gesondert fest. Du musst es zum Bilanzstichtag ans Finanzamt melden – Frist meist 31. Juli des Folgejahres. Wer die Frist verpasst, verliert die Möglichkeit der steuerfreien Rückzahlung für dieses Jahr.
Welche Reihenfolge gilt bei Auszahlungen?
Erst werden ausschüttbare Gewinne verwendet, dann das Einlagekonto. Du musst also eine sogenannte Verwendungsfestschreibung beachten – sonst greift die Steuerpflicht.
Verwandt: Kapitalgesellschaft, Gesellschafterdarlehen.


