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Lohnabführungsverpflichtung
Wann musst du Lohnsteuer ans Finanzamt abführen? Monatliche, vierteljährliche und jährliche Fristen erklärt.
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GmbH-Spaltung
Mit einer GmbH-Spaltung trennst du Geschäftsbereiche. Wie du Auf- und Abspaltung steuerlich neutral gestaltest.
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Umwandlungssteuerrecht
Das UmwStG regelt steuerneutrale Verschmelzungen, Spaltungen und Einbringungen. Hier die wichtigsten Regeln.
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Abspaltung
Mit der Abspaltung trennst du einen Teilbetrieb von der Mutter-GmbH ab. So funktioniert die Buchwertfortführung.
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Holdinggesellschaft
Eine Holdinggesellschaft hält Beteiligungen an Tochterfirmen — Dividenden und Verkaufsgewinne sind zu 95 Prozent von der Körperschaftsteuer befreit.
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Trinkgeldbesteuerung
Trinkgeld an Arbeitnehmer ist nach Paragraph 3 Nr. 51 EStG unbegrenzt steuer- und sozialversicherungsfrei — bei Selbstständigen jedoch nicht.
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Reisekosten
Reisekosten umfassen Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten — als Werbungskosten oder Betriebsausgaben voll absetzbar.
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Offene Handelsgesellschaft
Die OHG ist eine Personenhandelsgesellschaft mit voller persönlicher Haftung — transparent besteuert über die Gesellschafter.
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Mahnverfahren
Das gerichtliche Mahnverfahren ist die schnellste Methode, unstrittige Geldforderungen einzutreiben — ab 23 Euro Gerichtskosten pro 500 Euro Streitwert.
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Krankenversicherungsbeitrag
Der Krankenversicherungsbeitrag liegt 2026 bei 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag — als Sonderausgabe voll von der Steuer absetzbar.
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Honorarberatung
Steuerberater rechnen nach Steuerberatervergütungsverordnung oder Honorarvereinbarung ab — pauschal, nach Zeit oder Wert.
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Gewinnverteilung
Die Gewinnverteilung bestimmt, welcher Gesellschafter welchen Anteil am Jahresergebnis erhält — wichtig für Steuerlast und Liquidität.
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Fünftelregelung
Die Fünftelregelung mildert die Progression bei außergewöhnlichen Einkünften wie Abfindungen — rechnerisch werden Einnahmen auf fünf Jahre verteilt.
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Familienkasse
Die Familienkasse zahlt Kindergeld, Kinderzuschlag und prüft Anspruchsvoraussetzungen — 250 Euro monatlich pro Kind seit 2023.
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Zumutbare Belastung
Die zumutbare Belastung ist der Eigenanteil bei außergewöhnlichen Belastungen — 1 bis 7 Prozent deiner Einkünfte. Nur was darüber liegt, mindert die Steuer.
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Zweitwohnungsteuer
Eine Zweitwohnung in Berlin, Hamburg oder München kostet zusätzlich 5 bis 15 Prozent der Jahreskaltmiete — wer betroffen ist und wie du sie vermeidest.
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Wohnungsbauprämie
Auf bis zu 700 Euro Bausparbeitrag jährlich gibt es 10 Prozent Wohnungsbauprämie — für Bausparverträge ab 2021 zweckgebunden für Wohnen.
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Wirtschaftsjahr
Das Wirtschaftsjahr ist der Bilanzzeitraum eines Unternehmens — meist Kalenderjahr, bei Land- und Forstwirten oder mit Finanzamtsgenehmigung auch abweichend.
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Wahlrecht
Bei Abschreibung, Bewertung oder Veranlagungsart hast du echte Wahlrechte — clever genutzt sparst du oft mehrere tausend Euro Steuer pro Jahr.
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Vergnügungssteuer
Spielautomaten, Wettbüros und Tanzveranstaltungen — die kommunale Vergnügungssteuer trifft Betreiber mit 5 bis 25 Prozent je nach Stadt.
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Vorgründungsgesellschaft
Bevor die GmbH notariell entsteht, existiert eine Vorgründungsgesellschaft als GbR oder OHG — mit eigener Steuerpflicht und persönlicher Haftung.
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Jahresarbeitslohn
Der Jahresarbeitslohn umfasst alle Brutto-Lohnzahlungen plus geldwerte Vorteile — Basis für Lohnsteuer, Sozialversicherung und deine Steuererklärung.
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Jastrowsche Klausel
Die Jastrowsche Klausel sichert Pflichtteilsberechtigte ab und nutzt Freibeträge im Berliner Testament — bis 400.000 Euro pro Kind erbschaftsteuerfrei.
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Versorgungsausgleich
Beim Versorgungsausgleich teilen Ehepartner Rentenanwartschaften — Ausgleichszahlungen kannst du als Sonderausgabe oder Werbungskosten absetzen.
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Verpflegungsmehraufwand
Bei Auswärtstätigkeiten setzt du 14 Euro (8-24 Stunden) oder 28 Euro (ganzer Tag) pauschal ab — drei Monate lang an derselben Einsatzstelle.
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Vermietung und Verpachtung
Mieteinnahmen versteuerst du als V+V-Einkünfte — minus AfA, Schuldzinsen und Werbungskosten. Verluste verrechnest du meist mit anderen Einkünften.
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Verlustverrechnung
Verluste rettest du steuerlich durch Verrechnung mit anderen Einkünften, Verlustrücktrag (1 Mio. EUR) oder zeitlich unbegrenzten Verlustvortrag.
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Veranlagung
Die Veranlagung legt fest, wie das Finanzamt deine Steuer berechnet — Einzel-, Zusammen- oder besondere Veranlagung haben grosse Effekte aufs Endergebnis.
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Unterhaltsleistungen
Zahlst du Unterhalt an Ex-Partner oder Angehörige, setzt du bis 11.604 Euro pro Jahr ab — als Sonderausgabe oder aussergewöhnliche Belastung.
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Unentgeltliche Wertabgabe
Entnimmst du Waren oder nutzt das Firmenauto privat, wird das wie ein Verkauf behandelt — inklusive Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch.
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Unbeschränkte Steuerpflicht
Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland reicht — dann wird dein gesamtes Welteinkommen hier besteuert. Was das praktisch heisst.
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Umsatzsteuerbefreiung
Ärzte, Vermieter, Versicherungsmakler und Kleinunternehmer arbeiten umsatzsteuerfrei — aber meist ohne Vorsteuerabzug. Was das für dich bedeutet.
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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Die USt-IdNr. brauchst du für steuerfreie EU-Lieferungen und Reverse-Charge — kostenlos beim Bundeszentralamt für Steuern beantragt, oft in 1-2 Wochen.
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Thesaurierungsbegünstigung
Lässt du Gewinne in deinem Einzelunternehmen oder der Personengesellschaft, sinkt der Steuersatz auf 28,25 Prozent — Nachversteuerung bei Entnahme.
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Teileinkünfteverfahren
Bei Beteiligungen im Betriebsvermögen oder ab 1 Prozent privat bleiben 40 Prozent der Ausschüttung steuerfrei — Werbungskosten zu 60 Prozent absetzbar.
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Tagespauschale
Pro Homeoffice-Tag setzt du 6 Euro pauschal ab, maximal 1.260 Euro pro Jahr — auch ohne separates Arbeitszimmer und ganz ohne Belege.
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Steueridentifikationsnummer
Die elfstellige Steuer-ID bekommst du nach der Geburt und behältst sie ein Leben lang — sie ersetzt nicht die Steuernummer fürs Finanzamt.
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Spendenabzug
Du setzt Spenden an gemeinnützige Organisationen bis 20 Prozent deiner Gesamteinkünfte als Sonderausgaben ab — Belege bis 300 Euro vereinfacht.
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Spekulationsfrist
Verkaufst du eine Immobilie nach 10 Jahren oder ein anderes privates Wirtschaftsgut nach 1 Jahr, bleibt der Gewinn komplett steuerfrei.
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Sonderbetriebseinnahmen
Vergütungen, die ein Personengesellschafter von seiner Gesellschaft erhält, gehören zu den Sonderbetriebseinnahmen und unterliegen der Gewerbesteuer.
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Schätzungsbescheid
Reichst du keine Steuererklärung ein, schätzt das Finanzamt deine Besteuerungsgrundlagen — mit Sicherheitszuschlag. Einspruchsfrist: einen Monat.
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Schenkungssteuer
Ehepartner schenken bis 500.000 Euro steuerfrei, Kinder bis 400.000 Euro — und der Freibetrag erneuert sich alle zehn Jahre komplett.
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Sachbezug
Sachbezüge bis 50 Euro pro Monat bleiben lohnsteuer- und sozialabgabenfrei — Gutscheine, Tankkarten und Sachgeschenke sauber abgrenzen.
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Riester-Rente
175 Euro Grundzulage plus bis zu 300 Euro pro Kind — und zusätzlich bis 2.100 Euro als Sonderausgabe absetzen. So holst du das Maximum heraus.
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Reverse-Charge-Inland
Bei Bauleistungen, Gebäudereinigung oder Schrott schuldet der Kunde die Umsatzsteuer — nicht der Rechnungssteller (§ 13b UStG).
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Rentenfreibetrag
Der Rentenfreibetrag wird im Jahr nach Rentenbeginn fix berechnet — wer 2024 in Rente geht, behält 17 % seiner Rente dauerhaft steuerfrei.
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Rechnungsabgrenzungsposten
Aufwand vor dem Bilanzstichtag, Nutzen danach? Dann gehört der Betrag in den aktiven oder passiven Rechnungsabgrenzungsposten — § 250 HGB.
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Quellensteuer
Bei Zinsen, Dividenden oder Lizenzen aus dem Ausland behält der Quellenstaat oft 15-30 % ein — mit DBA reduzierst du und rechnest in DE an.
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Progressionszone
Zwischen 11.605 und 66.760 Euro klettert dein Grenzsteuersatz von 14 auf 42 Prozent — wer die Zone kennt, plant Sonderzahlungen besser.
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Privatentnahme
Eine Privatentnahme ist kein steuerpflichtiger Vorgang — aber Sachentnahmen werden zum Teilwert versteuert und können stille Reserven aufdecken.
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Personalkosten
Brutto plus rund 21 % Arbeitgeberanteile, Umlagen, BG-Beiträge — die echten Personalkosten liegen rund 30 Prozent über dem Bruttogehalt.
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Pendlerpauschale
Pro Entfernungskilometer setzt du 0,30 Euro ab, ab dem 21. Kilometer sogar 0,38 Euro — unabhängig vom Verkehrsmittel und ohne Belege.
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Outsourcing-Steuern
Lagerst du Leistungen aus, ändert sich die Umsatzsteuer-Behandlung — bei Auslandspartnern greift Reverse-Charge, intern bleibt die Vorsteuer-Frage.
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Niedrigsteuerland
Liegt die Ertragsteuerbelastung unter 15 %, gilt ein Staat als Niedrigsteuerland — mit Folgen für Hinzurechnungsbesteuerung und Wegzugsteuer.
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Nachversteuerung
Begünstigte Gewinne, Riester-Verträge oder Thesaurierungsregeln können Jahre später nachversteuert werden — die Auswirkungen sind oft schmerzhaft.
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Münzgewinne
Verkaufst du Goldmünzen oder Sammlerstücke innerhalb eines Jahres mit Gewinn, ist das ein privates Veräußerungsgeschäft — Freigrenze 1.000 Euro.
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Minijob
Bis 538 Euro im Monat ist der Minijob pauschal versteuert und meist abgabenarm — die Grenze steigt automatisch mit dem Mindestlohn.
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Mindestbesteuerung
Verluste verrechnest du nur bis 1 Mio. Euro voll, darüber zu 60 %. Für Konzerne gilt seit 2024 zusätzlich der globale Mindeststeuersatz von 15 %.
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Mantelkauf
Wechseln mehr als 50 % der Anteile, gehen Verlustvorträge der Kapitalgesellschaft komplett unter — § 8c KStG ist gnadenlos.
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Lohnsteuerklasse
Sechs Steuerklassen bestimmen, wie viel Lohnsteuer dein Arbeitgeber abzieht. Was Klasse 1-6 unterscheidet und wann ein Wechsel sich lohnt.
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Lohnnebenkosten
Pro 100 Euro Bruttolohn fallen rund 21 Euro Arbeitgeberanteile an — plus Umlagen und Berufsgenossenschaft. So setzt sich der Aufschlag zusammen.
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Lieferschwelle
Wer über 10.000 Euro netto an EU-Privatkunden verkauft, muss im Bestimmungsland Umsatzsteuer abführen — oft über den OSS.
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Liebhaberei
Ohne Gewinnerzielungsabsicht stuft das Finanzamt deine Tätigkeit als Liebhaberei ein — Verluste sind dann steuerlich nicht mehr abziehbar.
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Kurzarbeitergeld
Kurzarbeitergeld zahlt 60-67 % des Nettoausfalls — steuerfrei, erhöht aber über den Progressionsvorbehalt den Steuersatz für dein restliches Einkommen.
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Krankheitskosten
Selbstgetragene Krankheitskosten kannst du als außergewöhnliche Belastung absetzen — nach Abzug der zumutbaren Eigenbelastung von 1-7 % deines Einkommens.
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Kleinunternehmerregelung
Bis 22.000 Euro Vorjahresumsatz darfst du als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer auf Rechnungen arbeiten. Vor- und Nachteile, Wechsel zur Regelbesteuerung.
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Kindergeld
Seit 2023 gibt es 250 Euro Kindergeld pro Kind und Monat. Bis 18 Jahre automatisch, bis 25 bei Ausbildung. Antrag bei der Familienkasse, Auszahlung steuerfrei.
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Kettenarbeitsverträge
Mehrere befristete Verträge hintereinander können sozialversicherungs- und steuerrechtlich problematisch werden. Was Arbeitgeber und Auftraggeber wissen müssen.
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Kassenbuch
Bilanzpflichtige müssen Bareinnahmen täglich im Kassenbuch festhalten — sonst droht eine Hinzuschätzung. EÜR-Pflichtige sind freier, Belege bleiben Pflicht.
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Kapitalgesellschaft
Kapitalgesellschaften zahlen 15 % Körperschaftsteuer plus Gewerbesteuer — und haften nur mit Gesellschaftsvermögen. Wann sich die Rechtsform lohnt.
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Istversteuerung
Mit der Istversteuerung führst du Umsatzsteuer erst ab, wenn dein Kunde bezahlt hat — Liquiditätsvorteil bis 800.000 Euro Umsatz oder als Freiberufler.
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Investitionsabzugsbetrag-Auflösung
Investierst du nicht innerhalb von 3 Jahren, wird der IAB rückwirkend aufgelöst — plus 6 % Zinsen pro Jahr. So vermeidest du die böse Überraschung.
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Innergemeinschaftliche Lieferung
Lieferungen an Unternehmer in anderen EU-Ländern sind umsatzsteuerfrei — wenn USt-IdNr., Gelangensnachweis und ZM stimmen. Voraussetzungen im Detail.
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Holdingstruktur
Eine Holding-GmbH hält Beteiligungen an Tochtergesellschaften. Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinne sind zu 95 % steuerfrei — Modell für Reinvestition.
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Handwerkerleistungen
Für Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt bekommst du 20 % der Arbeitskosten — max. 1.200 Euro — direkt von der Steuerschuld abgezogen. Voraussetzungen.
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Halbeinkünfteverfahren
Das Halbeinkünfteverfahren wurde 2009 vom Teileinkünfteverfahren abgelöst: 60 % der Beteiligungserträge steuerpflichtig, 40 % steuerfrei. Wer es noch nutzt.
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Gewinnermittlung
Selbstständige und Kleingewerbe nutzen die EÜR, Bilanzpflichtige den Betriebsvermögensvergleich. Schwellen, Wahlrecht und steuerliche Folgen.
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Geringwertige Wirtschaftsgüter
GWG bis 800 Euro netto kannst du im Anschaffungsjahr komplett abschreiben. Alternative: Sammelposten 250-1.000 Euro mit gleichmäßiger 5-Jahres-AfA.
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Gewerbeanmeldung
Jede gewerbliche Tätigkeit musst du beim Gewerbeamt anmelden — Kosten 20-60 Euro. Was danach an Finanzamt, IHK und Berufsgenossenschaft auf dich zukommt.
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Fortbildungskosten
Fortbildungskosten in einem bereits ausgeübten Beruf sind voll als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar — anders als Erstausbildungskosten.
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Festsetzungsfrist
Die reguläre Festsetzungsfrist beträgt 4 Jahre, bei leichtfertiger Verkürzung 5, bei Steuerhinterziehung 10 Jahre. Ab wann sie läuft, was sie hemmt.
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Fahrtenbuch
Mit einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch versteuerst du nur den tatsächlichen Privatanteil deines Dienstwagens. Pflichtangaben und wann es sich lohnt.
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Faktorverfahren
Mit Steuerklasse IV/IV-Faktor zahlt jeder Ehepartner Lohnsteuer im Verhältnis seines Anteils am Gesamteinkommen — fast keine Nachzahlung mehr.
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Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
Alleinerziehende mit Kind im Haushalt bekommen einen jährlichen Entlastungsbetrag von 4.260 Euro plus 240 Euro je weiterem Kind.
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Erweiterte Grundstückskürzung
Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG entfällt die Gewerbesteuer auf Mieterträge — wenn du ausschließlich eigenen Grundbesitz verwaltest.
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ELSTER-Verfahren
ELSTER ist das amtliche Online-Portal für deine Steuererklärung. Authentifizierung, Funktionen und Pflichtnutzung im Überblick.
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Einzelunternehmen
Das Einzelunternehmen ist die einfachste Rechtsform — aber du haftest mit Privatvermögen. Steuerpflichten und Vor-/Nachteile kompakt.
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Ehrenamtspauschale
Wer ehrenamtlich in einem gemeinnützigen Verein arbeitet, kann bis zu 840 Euro pro Jahr steuerfrei kassieren. Voraussetzungen und Abgrenzung zur Übungsleiterpauschale.
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Ehegattensplitting
Beim Splitting wird das gemeinsame Einkommen halbiert, jeder Hälfte einzeln besteuert und das Ergebnis verdoppelt. Vorteil bei ungleichen Einkommen.
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Durchschnittssteuersatz
Der Durchschnittssteuersatz zeigt dir die tatsächliche Steuerquote auf dein gesamtes Einkommen — anders als der Grenzsteuersatz.
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Doppelte Haushaltsführung
Bei beruflichem Zweitwohnsitz kannst du Miete, Fahrten und Verpflegung absetzen — wenn du deinen Lebensmittelpunkt am Erstwohnsitz hast.
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Dienstwagenbesteuerung
Dienstwagen mit Privatnutzung versteuerst du nach 1-%-Regel oder Fahrtenbuch. E-Autos: nur 0,25 %. Faustregel zur Wahl der Methode.
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Degressive AfA
Mit der degressiven AfA schreibst du mehr ab, solange das Wirtschaftsgut neu ist. Wann sie gilt, wie sie sich rechnet — und wann der Wechsel zur linearen AfA sinnvoll ist.
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Buchwertneutralität
Mit Buchwertneutralität überträgst du Wirtschaftsgüter ohne Aufdeckung stiller Reserven. Wichtigste Fälle und Sperrfristen.
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Berlinklausel
Die Berlinklausel setzt erst den Partner, dann die Kinder als Erben ein. Steuerlich oft teuer — Freibeträge gehen verloren.
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Beherrschender Gesellschafter
Hältst du mehr als 50 % deiner GmbH, gelten verschärfte Anforderungen. Verträge müssen klar, im Voraus und durchgeführt sein.
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Bilanzielle Maßgeblichkeit
Das Maßgeblichkeitsprinzip nach § 5 EStG verknüpft Handels- und Steuerbilanz. Wahlrechte kannst du steuerlich abweichend ausüben.
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Berichtigung des Vorsteuerabzugs
Ändert sich die Nutzung eines Wirtschaftsguts, musst du den Vorsteuerabzug nach § 15a UStG anteilig korrigieren. 5 oder 10 Jahre.
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Altersvorsorgeaufwendungen
Beiträge zur gesetzlichen Rente und zu Rürup-Verträgen sind seit 2023 voll als Sonderausgaben abziehbar — bis 27.566 Euro.
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Auswärtstätigkeit
Bist du auswärts beruflich tätig, kannst du Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten absetzen. 14 oder 28 Euro pro Tag.
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